CALL D-WAVE

von Michael Löffler

DIESES THEMA WIRD IN DER ZUKUNFT NOCH VIEL MEHR STAUB AUFWIRBELN

QUANTUM COMPUTING


Vorwort
Bereits am 14. März habe ich dir erfolgreich ein CALL D-WAVE empfohlen.
(siehe News vom 14. März 2026)

Verkauf am 21. Mai mit Gewinn 110 Prozent.

Ausgangslage
Die Aktie D-WAVE musste in den letzten Monaten «Federn» lassen.
Für die aktuellen Aktionäre nicht schön – für Neueinsteiger umso schöner ...

Homepage D-WAVE
https://www.dwavequantum.com/

Aktueller Artikel zur Aktie D-Wave
Kaum ein Technologiesegment hat Anleger 2025 so elektrisiert wie das Quantencomputing – und kaum eines wurde in den vergangenen Wochen so gnadenlos runtergeprügelt. D-Wave Quantum, der Pionier der Branche, ist dafür das beste Beispiel

Das Unternehmen mit Sitz in Palo Alto baut seit über 20 Jahren Quantenrechner und war das erste, das solche Systeme kommerziell verkaufte. Seine Spezialität ist das sogenannte Annealing-Verfahren, mit dem sich schon heute Optimierungsprobleme lösen lassen, etwa in der Logistik oder der Produktionsplanung.

Parallel entwickelt D-Wave einen universellen Gate-Modell-Rechner, den Zukunftsmarkt fehlertoleranter Quantencomputer. Die Aktie ist seit dem Sommer von 18,35 Euro auf aktuell 14,55 Euro gefallen und hat sich damit deutlich vom Rekordhoch aus dem Oktober 2025 entfernt. Zeit, nachzuschauen, was zu diesem Kursrutsch geführt hat und ob die Investmentstory noch hält.

Der Rücksetzer bei D-Wave macht deutlich, wie volatil das noch junge Segment der Quantentechnologie derzeit gehandelt wird – für langfristig orientierte Anleger kann genau darin die Chance liegen, sich frühzeitig zu positionieren

Die Ursachen liegen nur zum kleineren Teil bei D-Wave selbst. Ende August kündigte der Finanzvorstand seinen Rückzug in den Ruhestand an, was die Aktie an einem einzigen Tag spürbar belastete. Dazu kamen die Quartalszahlen: Der Umsatz stagnierte im zweiten Quartal bei 3,1 Mio. Dollar, während der bereinigte operative Verlust wegen höherer Entwicklungs- und Vertriebsausgaben auf 37,1 Mio. Dollar anwuchs. Und schliesslich drehte das Marktumfeld: Zinssorgen und eine gesunkene Risikobereitschaft trafen hoch bewertete Technologiewerte auf breiter Front, Quantencomputing-Aktien standen dabei ganz vorn auf der Verkaufsliste

Wer jedoch nur auf den stagnierenden Quartalsumsatz schaut, übersieht die voraussichtlich noch zu kommenden Umsätze und die zugehörige Dynamik. Denn der Auftragseingang lag im ersten Halbjahr bei 35,5 Mio. Dollar – mehr als das Zwölffache des Vorjahreswerts, darunter ein einzelner Systemverkauf über 20 Mio. Dollar, dessen Umsatz in den kommenden Quartalen verbucht wird. Der Auftragsbestand summiert sich insgesamt auf 40,7 Mio. Dollar, davon soll gut die Hälfte innerhalb von zwölf Monaten umsatzwirksam werden. Auf der niedrigen Vergleichsbasis werden also die Wachstumsraten extrem hoch ausfallen.

Gleichzeitig hat sich der Kundenmix verschoben: Kommerzielle Unternehmen stehen inzwischen für 62% des Quartalsumsatzes nach 45% im Vorjahr. D-Wave verkauft also nicht mehr vorrangig an Forschungseinrichtungen, sondern zunehmend an zahlende Industriekunden, die mit der Technologie arbeiten können.


100 Mio. Dollar Finanzspritze aus dem CHIPS Act
Einen spannenden Booster der Quanten-Investmentstory liefert die staatliche Seite: D-Wave hat mit dem US-Handelsministerium eine verbindliche Vereinbarung über bis zu 100 Mio. Dollar aus dem CHIPS and Science Act getroffen. Die US-Regierung erhält im Gegenzug eine Minderheitsbeteiligung (ohne Kontrollrechte) – ein Modell, das bereits bei anderen strategisch wichtigen Technologie- und Rohstofffirmen angewendet wurde.

Das Geld soll in die Entwicklung eines Annealing-Systems mit 100.000 Qubits und eines Gate-Modell-Rechners mit 10.000 physischen Qubits fließen. D-Wave ist der einzige Anbieter, der beide Architekturen parallel entwickelt, und deckt damit sowohl die heute schon kommerziell nutzbaren Optimierungsanwendungen als auch den Zukunftsmarkt fehlertoleranter Universalrechner ab.

Für ein Unternehmen, das bereits über 546 Mio. Dollar an liquiden Mitteln verfügt, ist die Förderung weniger eine notwendige Finanzspritze als ein politischer Ritterschlag:

Washington will das Rennen in der Quantentechnologie gegen China gewinnen und hat D-Wave als einen der Partner ausgewählt, mit denen es dieses Rennen bestreiten will.

Dieses strategische Wettrüsten zwischen den USA und China beschränkt sich längst nicht mehr nur auf Quantencomputer – auch beim klassischen Chipsektor stehen Milliardensummen und staatliche Beteiligungen im Raum

Die Reaktion am Markt fiel zunächst positiv aus: Quantencomputing-Aktien legten im Zuge der Bekanntgabe am Dienstag der Vorwoche zweistellig zu, auch die Aktien von Konkurrent Rigetti profitierten von einer vergleichbaren Förderzusage

Dass die D-Wave-Aktie seither wieder unter Druck geraten ist, zeigt allerdings, wie sehr das allgemeine Marktumfeld derzeit selbst über sehr gute unternehmensspezifische Nachrichten steht.

Hohe Shortquote als möglicher Aktienkurs-Beschleuniger

Ein Aspekt, der für die kommenden Wochen das Pendel stark in die eine oder andere Richtung ausschlagen könnte, ist die Shortquote. Bei der D-Wave-Aktie liegt diese bei rund 18% der frei handelbaren Aktien – ein bemerkenswert hoher Wert, der zeig, dass nicht jeder von einer glorreichen Zukunft des Unternehmens überzeugt ist. Zur Erklärung: Short-Seller sind Investoren, die mit geliehenen Aktien auf fallende Kurse setzen.

Sollte sich die Stimmung allerdings drehen, müssen die Leerverkäufer ihre Positionen eindecken. Ein solcher Short Squeeze würde die Aufwärtsbewegung verstärken und könnte den Kurs in kurzer Zeit sogar zurück über 30 Dollar-Marke katapultieren.

Chancen und Risiken einer jungen Industrie

Meine grundsätzliche Einschätzung zur Quantentechnologie bleibt trotz des Rücksetzers bei der D-Wave-Aktie und vieler Branchenkollegen unverändert: Der Sektor steht am Anfang eines Technologiezyklus, der in seinem wirtschaftlichen Ausmass durchaus mit der frühen Phase der KI-Entwicklung vergleichbar sein könnte. Die Chancen liegen vor allem dort, wo klassische Computer an ihre Grenzen stoßen – Optimierungsprobleme in der Logistik, neue Materialien, komplexe chemische Simulationen

Die Risiken gehören dürfen allerdings deswegen nicht vergessen werden. Quantencomputing ist eine junge Industrie, D-Wave verbrennt bis auf Weiteres Geld, die Bewertung ist ambitioniert, und Rückschläge wie der aktuelle gehören zu diesem Marktsegment dazu. Wer in D-Wave investiert, muss eine große Aktienkurs-Schwankungsbreite aushalten können. Für denjenigen, der die Nerven dafür hat, kann sich die Standfestigkeit dann auszahlen. Das durchschnittliche Analysten-Kursziel liegt weiterhin deutlich über dem aktuellen Kursniveau und entspricht einem Aufwärtspotenzial von rund 100% – selbst ohne der Abkürzung „Short Squeeze“.

Nach dem Ausverkauf der vergangenen Wochen erscheint die D-Wave-Aktie auf dem aktuellen Niveau äußerst aussichtsreich.


Ich schliesse mich diesen Aussagen an und sehe aktuell wieder eine sehr interessante Einstiegsmöglichkeit.

Daher empfehle ich erneut den Kauf von einem CALL D-WAVE.
Bei Interesse einfach melden...




Chart Aktie D-Wave

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